YAG-Laser
Der YAG-Laser (Nd:YAG) ist ein präzises Laserverfahren, das in der Augenheilkunde häufig eingesetzt wird, um Gewebe ohne Schnitt zu behandeln. In der Augenarztpraxis Dr. Hariri in Langen kommt der YAG-Laser vor allem bei der Nachstarbehandlung sowie bei bestimmten Glaskörpertrübungen („Floater“) im Rahmen der Laser-Vitreolyse zum Einsatz.
Nachstar: „Wieder trüb nach der Katarakt-OP?“
Nach einer Katarakt-Operation bleibt aus Stabilitätsgründen die Hinterkapsel im Auge. Diese kann sich Monate oder Jahre später erneut eintrüben, man spricht vom Nachstar (Cataracta secundaria). Die Folge: Die Sehschärfe nimmt wieder ab, oft schleichend.
So läuft die Behandlung ab:
- Vorherige Untersuchung (u. a. Sehtest, Augendruckmessung, Kontrolle des Augenhintergrunds bei erweiterter Pupille).
- Der Laser erzeugt ein kleines „Fenster“ in der getrübten Hinterkapsel – das Licht kann wieder ungehindert zur Netzhaut gelangen, das Sehen wird klarer.
- Der Eingriff ist in der Regel kurz und schmerzfrei und dauert meist nur wenige Minuten.
Nachsorge: Was Sie einplanen sollten
Unmittelbar nach der Behandlung kann das Sehen noch verschwommen sein – deshalb sollten Sie nicht selbst Auto fahren. In der Praxis erfolgen Kontrollen des Augendrucks typischerweise am nächsten Tag sowie nach 1–2 Wochen. Vorübergehend können z. B. trockene oder juckende Augen auftreten.
Laser-Vitreolyse: Behandlung störender „Floater“
Bei der Laser-Vitreolyse werden sehr kurze Laserimpulse gezielt auf einzelne Trübungen im Glaskörper gerichtet, um sie zu zerkleinern/aufzulösen (Photodisruption). Laut Praxisbeschreibung wird dabei mit niedriger Energie gearbeitet, sodass keine relevante Wärmeentwicklung entsteht und eine Druckerhöhung im Auge weitgehend vermieden wird.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob der YAG-Laser bei Ihren Beschwerden sinnvoll ist, klärt das Team in Langen nach Untersuchung, welches Verfahren für Ihren Befund am besten passt.
Augenarztpraxis Hariri und Kollegen
Bahnstraße 72
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