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Augenarztpraxis Hariri und Kollegen, Langen
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ICL (Implantierbare Kontaktlinse)

Die ICL (Implantierbare Kontaktlinse) ist ein modernes Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten, bei dem keine Laserbehandlung der Hornhaut notwendig ist. Stattdessen wird eine sehr dünne Kunstlinse dauerhaft im Auge eingesetzt. Sie funktioniert ähnlich wie eine Kontaktlinse, nur liegt sie im Inneren des Auges und ist von außen nicht sichtbar. Ziel ist eine bessere Sehschärfe und – je nach Ausgangssituation – deutlich mehr Unabhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen.

Für wen eignet sich eine ICL besonders?

Eine ICL kann sinnvoll sein, wenn klassische Laser-Verfahren nicht optimal passen oder wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Häufige Gründe sind:

  • stärkere Kurzsichtigkeit (abhängig von den Messwerten),
  • eine dünne oder empfindliche Hornhaut, bei der Laser weniger geeignet ist,
  • Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) – ggf. mit torischer ICL,
  • trockene Augen oder Kontaktlinsen-Unverträglichkeit.

Ein wichtiger Punkt: Die natürliche Augenlinse bleibt erhalten. Das unterscheidet die ICL vom refraktiven Linsenaustausch und kann je nach Alter und Sehziel ein Vorteil sein.

Wie funktioniert das Verfahren?

Die ICL wird hinter der Iris (Regenbogenhaut) und vor der natürlichen Linse platziert. Dort bleibt sie stabil, bewegt sich nicht und kann das einfallende Licht so bündeln, dass es wieder korrekt auf die Netzhaut trifft. Dadurch werden Sehfehler wie Kurzsichtigkeit und – je nach Linse – auch Astigmatismus ausgeglichen.

Voruntersuchung und Ablauf der Implantation

Vor dem Eingriff ist eine präzise Diagnostik entscheidend, u. a.:

  • exakte Bestimmung der Dioptrienwerte,
  • Vermessung von Hornhaut und vorderer Augenkammer (Platzverhältnisse),
  • Kontrolle von Augeninnendruck, Netzhaut und Sehnerv,
  • Beurteilung von Pupillengröße und Tränenfilm.

Die Implantation erfolgt in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung. Über einen kleinen Zugang wird die Linse eingesetzt, entfaltet sich im Auge und wird anschließend optimal positioniert. Häufig wird zunächst ein Auge behandelt und das zweite zu einem späteren Zeitpunkt.

Vorteile:

  • keine Veränderung der Hornhautoberfläche,
  • oft sehr gute Sehqualität, auch bei höheren Fehlsichtigkeiten,
  • die Linse ist grundsätzlich austauschbar oder entfernbar.

Zu beachten:

  • Regelmäßige Kontrollen sind wichtig (insbesondere Augeninnendruck).
  • Selten sind Komplikationen wie Entzündungen, Druckanstieg oder Linsentrübungen möglich, daher ist die sorgfältige Auswahl entscheidend.

Ob eine ICL für Sie in Frage kommt, klärt eine individuelle Vermessung und Beratung in der Augenarztpraxis von Dr. Hariri in Langen.

Augenarztpraxis Hariri und Kollegen

Bahnstraße 72
63225 Langen

Tel.06103 23570
Fax06103 928349
Mailinfo@augenpraxis-langen.de

Unsere neue Zweigpraxis – Bald in Rodgau!

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